RISE Blog · Ziele & Klarheit

Visionboard erstellen: Warum mein Traumjob auf Papier begann.

Über Träume, Wünsche und Ziele. Über die Zeit, die wir uns nicht nehmen. Und über zwei Wünsche, die erst an meiner Wand hingen und dann in meinem Leben standen.

Visionboard erstellen mit Tanja von RISE Consulting in Innsbruck

Ich hab ein Geheimnis; eigentlich zwei. Beide hingen an meiner Wand, bevor sie in meinem Leben waren. Das eine war ein Job. Das andere ein Workshop.

In diesem Beitrag erzähle ich dir, wie das passiert ist. Was ein Visionboard damit zu tun hat. Und wie du dein eigenes Visionboard erstellen kannst, damit deine Wünsche nicht länger auf „irgendwann“ warten.

Ziele im Kopf; Ideen im Handy; Pläne auf „irgendwann“.

Kennst du das? Du weißt eigentlich, was du willst. Irgendwie. Ein bisschen. Es ist alles da: im Kopf, in Notizen, in 47 Screenshots.

Und dann ist Dezember. Und du stellst dir wieder die gleiche Frage: Wo ist die Zeit hin?

Das liegt nicht an dir. Es liegt daran, dass Wünsche, die man nicht sieht, im Alltag untergehen. Zwischen Mails, Wochenplan und Abendessen.

Die Zeit, die wir uns nicht nehmen

Wir nehmen uns Zeit für alles. Für die Kinder. Für den Job. Für die Wäsche, die schon wieder wartet. Aber eine Stunde für die Frage „Was will ich eigentlich?“, die nehmen wir uns nicht.

Ich auch nicht. Lange nicht.

Dabei ist genau diese Zeit die wichtigste. Denn wer nicht weiß, wohin er will, kommt trotzdem irgendwo an. Nur selten dort, wo es sich gut anfühlt.

Träume, Wünsche, Ziele: Was ist der Unterschied?

Der Traumist ein Gefühl. Weit, groß, oft noch ohne Form.
Der Wunschist eine Richtung. Du weißt, wohin es dich zieht.
Das Zielist ein Schritt. Konkret, mit Datum, machbar.

Ein Visionboard verbindet alle drei. Es macht aus einem Gefühl ein Bild. Und aus einem Bild eine Entscheidung.

Das Gesetz der Anziehung: Magie oder Fokus?

Das Gesetz der Anziehung sagt: Worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, das ziehst du an. Manche halten das für Esoterik. Andere für den Schlüssel zu allem.

Ich sage: Es ist beides. Und vor allem ist es Fokus.

Unser Gehirn filtert jeden Tag unzählige Eindrücke. Es lässt durch, was ihm wichtig erscheint. Die Psychologie nennt das selektive Wahrnehmung. Wenn du jeden Morgen auf dein Ziel schaust, wird es wichtig. Und plötzlich siehst du Chancen, Menschen und Möglichkeiten, die vorher schon da waren. Du hast sie nur nicht bemerkt.

Aber: Ein Visionboard ersetzt kein Handeln. Das Universum liefert; die Tür aufmachen musst du selbst.

Mein Traumjob: erst auf dem Papier, dann im Vertrag.

Ich hab mich hingesetzt und eine Seite in mein Notizbuch gemalt. In der Mitte eine grüne Wolke: TRAUMJOB. Rundherum alles, was dazugehört. Mit Menschen. Mit Verantwortung. Gestalten; beraten; organisieren. Ehrlich und wertschätzend. Projektmanagement, HR, People & Culture. Und ganz unten, fast schüchtern: Coach.

Traumjob visualisieren: meine Notizbuchseite mit allem, was mein Traumjob haben sollte
Meine Traumjob-Seite. Gemalt, bevor es den Job gab.

Dann hab ich nicht nur gewünscht. Ich hab visualisiert. Jeden Tag. Wie es sich anfühlt, morgens aufzuwachen und genau diesen Job zu haben: Vorfreude; Stolz; Dankbarkeit.

Ein paar Monate später, im Februar 2025, hielt ich das Angebot in den Händen. Mein Traumjob wurde Realität.

Heute schaue ich auf diese Seite und muss lachen. Menschen, Projekte, Gestalten; es war alles da. Und der Coach ganz unten? Der hat inzwischen einen Namen: RISE.

Mein Rauhnachtswunsch: ein eigener Workshop

In den Rauhnächten schreibe ich jedes Jahr meine Wünsche auf. Dreizehn Zettel, jede Nacht verbrenne ich einen, ohne nachzuschauen. Den letzten erfüllt man sich selbst.

Einer meiner Wünsche im letzten Jahr: ein eigener Workshop. Derselbe Wunsch klebte auch auf meinem Visionboard.

Ich hatte keinen Raum. Keinen Plan. Und ehrlich gesagt keine Lust, es allein zu machen.

Dann hab ich gefragt. Laut, auf Instagram: Wer hat einen Raum zum Andocken? Und auf einmal ging alles ganz schnell. Ein Raum: frida + paul in Innsbruck. Eine Frau an meiner Seite: Luisa. Ein Datum: der 8. November.

Mein Wunsch hat einen Termin bekommen.

Visionboard erstellen: So geht es in 6 Schritten

  1. Nimm dir Zeit.Mindestens zwei Stunden, Handy aus. Diese Zeit ist schon der erste Schritt.
  2. Stell dir die richtigen Fragen.Wie will ich mich in einem Jahr fühlen? Was soll in meinem Alltag mehr Platz haben? Was darf gehen?
  3. Hol dir Material.Zeitschriften, Fotos, Postkarten, Stifte, Schere, Kleber und ein großes Blatt oder eine Kartonplatte.
  4. Sammle mit dem Bauch.Schneide aus, was dich anspricht. Nicht nachdenken, nicht bewerten.
  5. Sortiere mit dem Kopf.Lege die Bilder in Bereiche: Beruf, Beziehungen, Körper, Freiheit, Wachstum. Klebe erst dann.
  6. Mach es sichtbar.Häng dein Board dort auf, wo du jeden Tag vorbeigehst. Und schreib zu jedem Bereich einen ersten konkreten Schritt.

Erst innen. Dann außen. Genau so funktioniert ein Visionboard.

Visionboard Workshop Innsbruck

Gemeinsam statt allein. Schneiden. Kleben. Klarwerden.

Du kannst das alles allein machen. Oder du machst es mit uns.

Luisa und ich laden dich zu fünf Stunden ein, die nur dir gehören. Wir schneiden. Wir kleben. Wir reden. Wir lachen. Und du gehst mit etwas nach Hause, das du jeden Tag siehst. Das dich erinnert. Das dich trägt.

Luisa und Tanja, Visionboard Workshop in Innsbruck
Wann
Sonntag, 8.11.2026
9 bis 14 Uhr
Wo
frida + paul
Lieberstraße 3, 6020 Innsbruck
Beitrag
60 €
inkl. Material
Jetzt Platz sichern

Fragen? Schreib mir: info@rise.co.at

Wir freuen uns auf dich! Luisa & Tanja

Häufige Fragen

Was ist ein Visionboard?

Ein Visionboard ist eine Collage aus Bildern, Worten und Farben, die zeigt, wie dein Leben sich anfühlen soll. Es macht Wünsche und Ziele jeden Tag sichtbar.

Wie erstelle ich ein Visionboard?

Nimm dir zwei Stunden Zeit, stell dir die Frage, wie du dich in einem Jahr fühlen willst, und sammle Bilder, die dich ansprechen. Dann sortierst du sie nach Lebensbereichen, klebst sie auf und hängst dein Board dort auf, wo du es täglich siehst.

Funktioniert das Gesetz der Anziehung wirklich?

Worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, das nimmst du stärker wahr. Ein Visionboard schärft diesen Fokus. Den ersten Schritt musst du trotzdem selbst gehen.

Wann ist der beste Zeitpunkt für ein Visionboard?

Jederzeit. Viele erstellen es zum Jahreswechsel oder rund um die Rauhnächte, weil dann der Blick ohnehin nach vorne geht.

Brauche ich für den Workshop Material oder Bastelerfahrung?

Nein. Das Material ist im Beitrag von 60 € enthalten, und Bastelerfahrung brauchst du keine.

Wo findet der Visionboard Workshop statt?

Bei frida + paul in der Lieberstraße 3 in Innsbruck-Wilten, am Sonntag, 8. November 2026, von 9 bis 14 Uhr.

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